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Elisabethkirchen Weltweit

Bad Mergentheim/Marburg. Wie viele Elisabethkirchen es auf der Welt gibt, weiß man beim Marburger Verkehrsverein nicht. Das möchte man nun herausfinden. Deshalb hat der Verein einen Fotowettbewerb ausgeschrieben, mit dem die besten Farbbilder prämiert und Ende des Jahres ausgestellt werden sollen. Man schätzt, dass es 500 bis 800 Elisabethkirchen gibt.

Allein im Partnerkirchenkreis Moretele in Südafrika hat man neun Kirchen gezählt. Bekannt sind sie in Bonn, Berlin, Eisenach, Bochum, Hamburg, Fulda, Nürnberg, aber auch in Straßburg, Paris, Budapest, Breslau, Brügge, in Portugal, Slovenien und Nordamerika.

1228 gründete Landgräfin Elisabeth von Thüringen nördlich der Stadt auf ihrem Witwengut ein Hospital und unterstellte es den Franziskanern. Sie starb dort am 17. November 1231 und wurde bereits 1235 heiliggesprochen. Über ihrem Grabe errichtete der Deutsche Orden, in dessen Besitz 1234 das Hospital übergegangen war, als erste gotische Kirche Deutschlands die Elisabethkirche. Die Innenseiten der Türflügel des Westportals zeigen die älteste Darstellung eines Deutschordenskreuzes.

Marburg gehörte bald zu den vier wichtigsten Wallfahrtsstätten der mittelalterlichen christlichen Welt. Auch die Architektur der Marburger Elisabethkirche wurde oft nachgeahmt. So entsteht zurzeit, - allerdings unter dem Namen "St. Martins Episcopal Church", ein "Doppelgänger" im texanischen Houston.

Es ist also keineswegs verwunderlich, wenn Elisabeth nach 1235 auch die Titelheilige der Deutschordensspitäler im Reich wurde, wie beispielsweise in Nürnberg. Diese Verehrung ging innerhalb des Ordens, aber auch über den Hospitalbereich hinaus. So wurde Elisabeth auch die Patronin der Ballei Lothringen, ihres Landkomtursitzes Trier und der dortigen Kommendenkirche.  Mit dem aus einer Hospitalbruderschaft erwachsenen Deutschen Orden verbanden Kirche, Adel und Bürgertum die Hoffnung auf ein neues energisches Gebiet der Wohlfahrtspflege.

Schon 1203 hatte der Orden in Friesach ein Hospital übernommen. Ebenso im Reich, die dann zum Ausgangspunkt von Ordensniederlassungen wurden, wie in Altenburg/Thüringen, Ellingen und Frankfurt-Sachsenhausen, aber auch in Saarburg und Sumiswald (Schweiz) und in Sterzing (Südtirol). Aber auch in Thorn ist ein Elisabeth-Hospital bezeugt. Wer also eine Elisabethkirche im In- oder Ausland entdeckt, kann seine Fotos an den Verkehrsverein, Potsdamer Straße 24, 35039 Marburg schicken. H.G. Boehm

© Fränkische Nachrichten   –   16.01.2003

 

 



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